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Münzen werden zur Mangelware @ 1 January 2006 01:37 PM
Das hat der Leiter der Hauptverwaltung der Emissions- und Kassengeschäfte bei der Nationalbank, Vladimir Sokol am ersten Tage der in Minsk stattgefundenen internationalen numismatischen Konferenz “Geldumlauf auf dem Territorium von Belarus: Vergangenheit und Gegenwart” mitgeteilt.
Einige Münzen neuer Ausgaben werden heute geradezu innerhalb einiger Tage vergriffen. Am schnellsten wurde wohl die Münze “Lis” (“Der Fuchs“) mit einem Brillanteinsatz verkauft. Ihr Verkaufspreis betrug etwa 150 USD, und auf dem numismatischen Markt ist sie etwa dreimal so teuer.
Heute ist es ziemlich schwer, einige Münzen früherer Ausgaben zu kaufen. Zum Beispiel, bei der Hauptverwaltung der Nationalbank, Stadt und Gebiet Minsk, gibt es zurzeit nur 3 Arten der Silbermünzen. Aber die Nationalbank emittiert allmählich jene Münzen nach, die nicht vollständig ausgegeben worden sind, und liefert sie auf den Markt.
Nach der Meinung der Fachleute der Nationalbank ist die Steigung des Interesses für Münzen durch einige Gründe bedingt. Dazu gehören hohe Qualität der Münzen, deren relativ niedriger Preis und die Bemühungen der Bank in der Hinsicht der Münzenbewegung auf dem Markt. Zum Beispiel, wie uns die Malerin der Nationalbank Svetlana Nekrasova mitgeteilt hat, sei bei der Ausgabe der Münzen, die den Bräuchen der belarussischen Völker gewidmet sind, die Möglichkeit deren Anwendung als Geschenke zu verschiedenen Festen berücksichtigt worden. Und die Serie “Die Märchen der Völker der Welt” wurde von Anfang an mit dem Zweck des Verkaufes auf dem internationalen numismatischen Markt geplant.
Viele Münzen werden nicht nur auf dem belarussischen Territorium, sondern auch außerhalb von Belarus verkauft. Aus anderthalbtausend Münzen der Serie “Lis” wurden im Ausland mehr als eintausend realisiert. Insgesamt hat die Nationalbank außerhalb von Belarus etwa 50.000 Münzen verkauft. Dazu hat auch die hohe Qualität der Münzen verholfen, die im laufenden Jahr allgemein in der Welt anerkannt wurde. Diese Errungenschaften blieben nicht unbemerkt. Nach den Worten von Vladimir Sokol habe die Nationalbank nach den Siegen bei verschiedenen Wettbewerben von ausländischen Dealern mehrere Vorschläge zur Zusammenarbeit erhalten.
In den letzten Jahren hat die Nationalbank auch die Anzahl der Namen der emittierten Münzen erheblich erhöht. Es wurden schon 19 Serien der Münzen ausgegeben, und im laufenden Jahre wird die Herstellung von noch zwei Münzenserien geplant. Die erste Serie wird den Personen gewidmet, die einen wesentlichen Beitrag zur Bildung der belarussischen Staatlichkeit geleistet haben. Sie wird mit der Münze mit dem Abbild des legendären Fürsten von Polozk Wseslaw Tscharodej (Vseslaw der Zauberer) beginnen, danach folgt die Münze mit den Regenten des Fürstentums — Rogvolod und Rogneda.
Im nächsten Jahr beginnt die Nationalbank die Emission der Münzenserie “Familientraditionen der Slawen”. Sie werden bedeutsame Ereignisse im Leben des Menschen enthalten: Hochzeit, Geburt, Einzugsfeier etc. Man könnte vermuten, dass es auch ein Marketingszug der Nationalbank ist.
Einige Serien werden schon vollendet. Im laufenden Jahr wurde die Emission der Münzen der Serie “Baudenkmäler von Belarus” eingestellt, und im nächsten Jahr hat man vor, die Serie “Belarussische Städte” zu vollenden.
Vladimir Tarassov